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Indiana Jones und der Turm von Babel Indy gräbt wieder! Nach monatelangen Ankündigungen von Lucas Arts schwingt Dr. Jones seine Peitsche wieder. In diesem Abenteuer kämpft der Archäologe im Dienste der CIA im Jahre 1947 gegen die Sowjets, die erbittert versuchen, Maschinenteile einer antiken Maschine zu finden, die ein geheimnisvolles Dimensionstor öffnet. Dieses, einmal aktiviert, könnte eine Macht freisetzen, die das Kräfteverhältnis zwischen Ost und West dramatisch verändern würde. Maschinenteile? Da klingelt doch was... Genau! Auch im letzten Abenteuer "Indiana Jones an the Fate of Atlantis" war Dr. Henry "Indiana" Jones auf der Suche nach solchen Teilen. Die neueste Story ist trotzdem nicht einfach aufgewärmte Suppe, sondern wartet mit ein paar Neuerungen auf. Die Spielumgebung wurde ganz trendy in 3D gestaltet. Was natürlich sofort nach einer teuren 3D-Beschleunigungskarte schreit. Sonst funktioniert das Spiel nämlich nicht. Dies ist bei neuen Spielen aber bereits schon fast zum Standard geworden. Die Figur des besonnenen und witzigen Wissenschaftlers präsentiert sich im Vergleich zu den vorgängigen Spielen etwas sehr blutrünstig. Ein umfangreiches Waffenarsenal dient im Turm von Babel dazu, Gegner über den Haufen zu schiessen und von denen hat es nicht wenige. Immer wieder tauchen Soldaten auf, die einem im Wege stehen, das Spiel oft abzuspeichern wird automatisch zur Pflicht. Schade, denn die vorangegangenen Indy-Abenteuer haben sich vor allem dadurch ausgezeichnet, dass auf sinnlose Ballereien verzichtet wurde, die Spiele waren darauf ausgelegt, das Ziel mit Köpfchen zu erreichen. Jetzt gehört halt auch das "Knöpfchen (zum Schiessen) dazu und führt dazu, dass Indy vom Abenteuer- zum Actionhelden mutiert. Das Spiel ist in 17 rätseltriefende Kapitel eingeteilt, die tagelangen
Spielspass bieten und die Nerven entsprechend strapazieren. Ein monumentales
Werk, sozusagen. Zu den menschlichen Gegnern kommen neu auch "Eiskreaturen",
"Robotmonster", Schlangen und anderes Getier dazu. Etwas gesucht
das Ganze. Aber eben, dafür hat man ja das Knöpfchen. Systemanforderungen: Win 95/98, 200 Mhz, 32 MB RAM, Direct3D-Grafikeschleunigerkarte, 16-bit Soundkarte, 4fach IDE oder SCSI CD-ROM, DirectX 6.1
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©
Anita Zimmerling Enkelmann 1998-2005 |
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